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Brotterode im schönen Thüringer Wald...

...das grüne Herz Deutschlands

Brotterode am Fuße des Großen Inselsberges
Über dem Tal von Brotterode erhebt sich der Große Inselsberg mit einer Höhe von 916,5 m. © Foto: M. Lauerwald

Brotterode ist schön

Das Wappen von Brotterode (1939)

Anläßlich der 900-Jahr-Feier gestaltetes Schmuck- Wappen auf einer Eintrittskarte zum Stadtjubiläum

Brotterode ist schön wenn der Schnee es deckt,
wenn im Frühjahr der Föhn die Wälder weckt,
wenn der Sommerwind über die Felder streicht
und die goldene Ähre sich wiegend neigt,
wenn herbstens am Giebel das Weinlaub glüht,
wenn winters der Ski seine Furchen zieht.
Ob du im gleißenden Sonnenlicht
vom Berggipfel ins Weite schaust
ob du hörst wie in dunkler Nacht
die wilde Jagd
durch die Lüfte braust.
Oder siehst wie die Sonne sich senkt
und wie dich graublau die Dämm'rung umfängt;
oder du hörst wie in silberner Mondesnacht
des Bergwalds Seele leis flüsternd erwacht.
Deine Heimat ist schön, wenn immer es ist,
Sei stolz, daß du ein Brotteröder bist.

R. Malsch (aus der Festschrift von 1939)

Brotterode im Sommer - immer eine Reise wert !
Brotterode vom Roh
Umgeben von herrlichen Wiesen und Wäldern- Natur pur. © Foto: M. Lauerwald

Einiges über die Stadt Brotterode

Herrlich eingebettet in ein Muldental, am Fuße des
Inselsberges liegt Brotterode. Unmittelbar am
Rennsteig gelegen, umgeben von herrlichen
Wäldern, bietet es besonders dem Naturliebhaber
beste Vorraussetzungen.
Aber auch im Winter bieten die tief verschneiten
Wälder besonders dem Wintersportfan die idealen
Bedingungen. Kilometerlange gespurte Loipen,
ein Skilift sowie eine Inselbergbades oder einer Fahrt auf einer der
längsten Sommerrodelbahnen Deutschlands...
Kurzum ideale Vorraussetzungen für Ihren Urlaub.

Fotogalerie Brotterode und Umgebung

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Geschichtliche Entwicklung der Stadt

  • 1039 am 27.4.1039 wird Brotterode zum ersten Mal als Brunnuwartesrot erwähnt
  • 1185 Erster urkundlicher Nachweis der Slawen als Bergleute, Köhler und Waldschmiede unweit des Seimbergs
  • 1360 Brotterode wird das erste Mal als Cent genannt (Gerichtsbezirk)
  • 1364 Erste Erwähnung der Brotteröder Kirche in einem Ablassbrief
  • 1564 Der Eisenstein im Brotteröder Gehege wird in einer Tiefe von 120 m gewonnen
  • 1589 Erste Erwähnung der Kirmesfahne
  • 1640 Brotterode wird geplündert und in Brand gesteckt (30jähriger Krieg)
  • 1706 am 11.12. letzte Hinrichtung in Brotterode, Eva Engel wird wegen Mordes an ihrem Kind enthauptet
  • 1778 Bau einer neuen Kirche für 1200 Personen
  • 1846 Beginn des Straßenbaus über die Grenzwiese nach Cabarz
  • 1866 Brotterode fällt an Preußen
  • 1895 Großer Brand von Brotterode, Gesamtschaden 3,2 Mio. Mark
  • 1898 Einweihung der Bahnstrecke Kleinschmalkalden - Brotterode
  • 1900 Einweihung der neuen Kirche
  • 1918 Auffinden eines Steinkeiles im Gehege - ca. 2000 v. Chr.
  • 1936 14./ 15.11. Brotterode bekommt das Stadtrecht verliehen
  • 1938 Beginn des Baues des Rüstungsbetriebes Wissner
  • 1938 Bau des Freibades in der Beckemühle
  • 1939 900-Jahr-Feier mit großem Festumzug
  • 1944 24.02.Luftkampf über der Stadt, drei B-24 Liberator der US-Army Air Force stürzen nach Abschuss im Gebiet von Brotterode ab
  • 1945 Am 5.4. Einmarsch der US-Truppen in Brotterode durch die Bernsbach
  • 1945 Übergabe der Stadt an die Rote Armee, Abzug der US-Truppen
  • 1947 Teile der Werkshallen der Firma Wissner werden von den Russen gesprengt
  • 1950 Brotterode wird als Luftkurort bestätigt
  • 1974 Brotterode wird staatlich anerkannter Erholungsort
  • 1989 Wendejahr - Brotterode feiert die 950-Jahr-Feier
  • 1990 Übernahme der FER-Fahrzeugelektrik GmbH durch die Robert Bosch GmbH
  • 1995 10.07. Glockenläuten zum Gedenken an den Brand 1895
  • 1999 Eröffnung des Inselbergbades
  • 2006 70 Jahre Stadtrecht
  • 2011 2011 75 Jahre Stadtrecht
  • 2011 2011 Bildung der Einheitsstadt Brotterode-Trusetal
  • 2014 975-Jahr-Feier Brotterode

Brotterode in früheren Zeiten

Das Stadtzentrum in den 50er Jahren
Brotterode Stadtzentrum in den 50er Hahren
Blick auf den "Platz der Jugend" (heute "Bad Vilbeler Platz") © Foto:© Fuchs, Brotterode
Brotterode mit altem Schwimmbad 1953
Das Schwimmbad wurde im Jahre 1938 erbaut und bis in die 90er Jahre genutzt. Mit dem Bau des neuen Inselbergbades wurde der Betrieb eingestellt.

Brotterode auf alten Postkarten

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Historische Postkarten von Brotterode

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Wintersport in Brotterode

Sprung von der damaligen Hagenschanze

Ein Bild aus der Anfangszeit des Ski- Springens in Brotterode. Damals noch mit einfachster Ausrüstung und extrem hohen Flugbahnen der Skispringer.

Wintersport in Brotterode ist seit über 100 Jahren ein Begriff in Thüringen und in der ganzen Welt.
Am 14. Februar 1905 wurde der Verein zur Förderung des Wintersportes gegründet.
Am Gründungstag versammelten sich viele Einwohner und Schaulustige am 803 m hohen Seimberg. Hier zeigten zwei Norweger auf einem behelfsmäßig gebauten Sprunghügel die ersten Sprünge von 12-18 m.
In den Folgejahren entstanden eine Sprungschanze sowie eine Rodel- und Bobbahn. Von da an hat Brotterode oft Wintersportgeschichte geschrieben. Kaum ein Verein hatte solche Erfolge (hauptsächlich im Skispringen) vorzuweisen. Von hier kamen Weltmeister, Olympiasieger und Medalliengewinner.
Im Jahre 2005 feierte der Wintersportverein mit einer großen Festveranstaltung sein 100-jähriges Bestehen.

Quelle: Festschrift 100 Jahre Wintersport in Brotterode

Skispringen in den 50er Jahren auf der Inselbergschanze Rodel- und Bobbahn am Seimberg (Bobsleighbahn)
Schon in dieser Zeit war Skispringen ein Sport der die Massen anzog. Tausende Zuschauer waren in dieser Zeit die Normalität. Das Bild entstand bei den Thüringer Wintersport- Meisterschaften 1950 © Foto: Fuchs, Brotterode Das Foto entstand ca. im Jahre 1914. Am 18. Januar 1914 fand die erste Thüringer Meisterschaft im Rodeln in Brotterode statt. Auch in dieser Sportart erwiesen sich die Brotteröder Winterportler als sehr erfolgreich.
Skispringen- heute Weitenjäger aus aller Welt
© Fotos: M.Lauerwald  

Umbau der Inselbergschanze

Schanzenumbau im Winter 1968/69
Russische Soldaten helfen bei der Vergrößerung der Schanzenanlage © Foto: Fuchs, Brotterode

Geschichte der Inselbergschanze

  • 1905 Erste Sprünge auf einen behelfsmäßigen Sprunghügel. Es werden Weiten zwischen 12 und 18 m erreicht.
  • 1920-1924 Bau der ersten richtigen Sprungschanze am heutigen Standort der Inselbergschanze (damals "Hagenschanze" )
  • 1930 erster Umbau mit Vergrößerung des K-Punktes
  • 1948 Modernisierung und Vergrößerung
  • 1954 Modernisierung und Vergrößerung, hier mussten ca. 11.000 Kubikmeter Erde in mühevoller Handarbeit bewegt werden.
  • 1969 Vergrößerung auf K= 98 Meter.
  • 1978 Veränderung des R 3.
  • 1979 Einbau von zusätzlichen Startplätzen im Anlauf
  • 1995 Bau der Beschneiungsanlage
  • 2003 Umbau des Schanzentisches und des R 1 sowie die Veränderung des R 3.
  • 2004 Veränderung des Aufsprunghanges und des Auslaufs sowie Neubau eines Wasserreservoirs und der Beschneiungsanlage, K= 105 Meter.
  • 2005 Der aktuelle Schanzenrekord liegt bei 123,5m (Yong Jik Choi, Korea)
  • Quelle: Festschrift 100 Jahre Wintersport in Brotterode, 2005

Skisprungasse in Aktion...

Berühmte Skispringer der frühen Jahre
Die Skispringer Werner Lesser (Brotterode), Helmut Recknagel (Steinbach-Hallenberg), Hugo Fuchs (Brotterode), Harry Glass (Klingenthal) © Fotos: Fuchs, Brotterode

Brotterode vor dem großen Brand

Brotterode vor dem großen Brand 1895

Der grosse Brand von Brotterode

Brotterode nach dem verheerenden Brand 1895
Im rechten Bildteil erkennt man die Schule, eines der wenigen Gebäude die verschont blieben. In der linken oberen Bildecke ist die Ruine der Kirche zu sehen. Foto: Privatarchiv M. Lauerwald

Chronik einer großen Katastrophe

Innenraum der alten Kirche

Das Gebäude wurde beim großen Brand vollständig zerstört.

Das Leben in Brotterode ging seinen ruhigen Gang. Da brach wie ein Blitz aus heiterem Himmel über den Ort ein furchtbares Unglück herein. Eine Riesenfeuersbrunst vernichtete am 10. Juli 1895 in wenigen Stunden Brotterode bis auf einige Häuser. 729 Gebäude, darunter Amtsgericht, Post, Apotheke, Bürgermeisteramt, Pfarrhaus gingen in Flammen auf. Die Kirchturmuhr schlug noch die zweite Mittagsstunde, dann stürzte auch die brennende Kirche ein. Fünf Menschenleben waren zu beklagen.
Nur weniges konnten die armen Bewohner aus dem Flammenmeer retten, meist nicht viel mehr als das, was sie auf dem Leibe trugen. 1500 Menschen hatten kein Obdach mehr und waren auf die Hilfe der umliegenden Ortschaften angewiesen.
Eine ausführliche Beschreibung vom großen Brand von Brotterode gibt es hier...

Brotterode - heute

Brotterode mit Inselsberg
Brotterode vom Seimberg aus gesehen. © Foto: M. Lauerwald
Brotterode vom Großen Inselsberg
Brotterode vom Inselsberg. Im Hintergrund die Inselbergschanze und die Berge der Rhön. © Foto: M. Lauerwald
Blick auf Brotterode